Die Tageszeitung, JOCHEN SCHIMMANG

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2011%2F08%2F03%2Fa0097&cHash=ca6bd77a7e

Die Tageszeitung (taz) widmet der Trilogie eine ganze Seite. Der Schriftsteller Jochen Schimmang schreibt:

»Behutsamkeit, könnte man sagen, ist überhaupt ein Merkmal dieser Literatur. So, wie in Zweite Stimme das Museum unzugänglich wird und in der Tuba-Novelle der Essay gleichsam auf den Umfang eines Tuba-Mundstücks zusammenschrumpft, verwundert es nicht, dass hier nun der Regisseur Joachim Schoor letztlich von einem Theater ohne Publikum träumt. Die Novelle lässt sich als eine facettenreiche Variante auf den berühmten Satz lesen, den wir aus Becketts Regie- und Probenarbeit kennen: „Wir müssen noch mehr zurücknehmen.«

 

Neue Zürcher Zeitung, BRUNO STEIGER

»Sie liest sich als sprachlich perfekt gearbeitete Reverie über die Vergeblichkeit unseres Bemühens, dort zu bleiben, wo uns keiner sieht: hinter den Bildern.«

 

Darmstädter Echo, JOHANNES BRECKNER

»Keine unbedingt einfache Lektüre, aber ein dichtes, von leisem Witz durchzogenes Porträt, das sich mit dem Auftritt des Pförtners auf überraschende Weise verdoppelt.«

 

Medienprofile, MICHAEL BRAUN

»Besonders gelungen ist das letzte Kapitel, in dem der Nachtportier seine Pförtnerloge Richtung Bühne und Schoor, ein „Partisan der Seitenbühne“, das Inspizientenpult verlässt: Rollentausch mit verkehrten Regieanweisungen, bis am Sonntagmorgen „der Intendant kommt“ und die ganze Bescherung sieht. – Gut erzählt, größeren Beständen empfohlen.«