RINGO-VARIATIONEN ⋅ BLICK AUF DIE TANZENDEN
⋅ SPIEL AN DER AUSSENLINIE

Ob es um die Beatles, den Tanz zwischen Mutter und Sohn oder den Fußball geht: In allen Novellen dieses Bandes zeichnet Rainer Wieczorek – mal semifiktional, mal dokumentarisch, mal fiktional – den Weg nach, der vom Spiel zur Kunst führt.

»Wieczoreks schmale Bücher besetzen die Lücke zwischen der sich weitgehend aus Zeitdiskursen speisenden marktgängigen Mainstream-Literatur – vom Germanisten Moritz Baßler in seiner gleichnamigen fulminanten Studie von 2022 »populärer Realismus« genannt – auf der einen Seite und sich als avantgardistisch verstehenden Schreibweisen, die ohnehin nur noch in einer kleinen Nische fortexistieren, auf der anderen. Überdies findet derjenige, der von der zurzeit schier ausufernden autofiktionalen Erzählprosa genug hat, in Wieczoreks Büchern ein wirksames Antidot.« — Willi Huntemann, Kolik #94, Zeitschrift für Literatur, Wien

 

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