Lesungen im Herbst 2021

Lesungen aus
»Im Gegenlicht: Heinz Sauer«:

Lesungen aus
»Pirmasens«:

 

2.10.21 (Sa.)
19.30 h Darmstadt, Stadtkirche (Lit. Herbst)
2.11.21 (Di)
19.30 h Weilerswist-Metternich
Kulturhof Velbrück (»lit.eifel«)
14.12.21 (Di)
20 h Frankfurt/M.
Gethsemanekirche
(Jazzinitiative Ffm)
Lesung – anschl. Gespräch mit Daniella Baumeister, Hessischer Rundfunk
29.10.21 (Fr)
17 h Hannover
Kunstraum Sperling
Friesenstraße
mit Serena Amrein
3.12.21 (Fr.)
20.30 h Darmstadt
Jagdhofkeller
mit Klaus Rohmig

Stimmen zum Buch

»So enthält dieses Buch, so schmal, improvisierend und fragmentarisch es auch wirkt, mehrere Bücher auf einmal, die man als Leser sofort für sich weiterspinnen möchte.«
Helmut Böttiger, Jazz-Podium, 3–4|2021

»Der wortkarge, aber auf seinem Instrument sämtliche Höhen wie Tiefen ausmessende Saxofonist erscheint in einem literarischen Gegenlicht und dadurch steht man mit ihm unversehens auf derselben Bühne und hat Teil an etwas ganz Außerordentlichem.«
Helmut Böttiger, Deutschlandfunk BücherMarkt

»So kann man Heinz Sauer irritierend nah kennenlernen, ohne faktenreiche biografische Erzählung. Nichts fehlt diesem Buch – außer der Wirklichkeit der Musik. Aber das ist ein andres Medium.«
Hans-Jürgen Linke, Jazzthetik 3–4|2021

»Rainer Wieczorek ist ein Buch wie ein Konzert gelungen, ein Buch wie ein Jazzstück, mit vielen Zwischentönen, Improvisationen […] immer in einem ganz eigenen, neuen Ton.«
Daniella Baumeister, hr2

»Eine großartige Lektüre – literarisch ambitioniert und total spannend.«
Bert Noglik, Jazzpublizist

»Ich dachte eigentlich, dass ich Heinz Sauer kenne, aber ich muss feststellen: Ich kenne ihn jetzt wesentlich besser.«
Guenter Hottmann, u.a. langjähriger hr-Jazzredakteur

»Die Kunst des Weglassens ist zugleich die Kunst, zum Wesentlichen vorzudringen. Wenigen Musikern gelingt dies so ein- und ausdrucksvoll wie Heinz Sauer. Rainer Wieczorek nähert sich ihm so, wie sich Sauer der Musik nähert: vorsichtig abtastend, auf die Obertöne genauso lauschend wie auf die Essenz der Melodie.«
Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt

»Ich hab die 130 Seiten geradezu verschlungen, um sie dann noch einmal in Ruhe zu lesen. […] Dieses Buch ist ein Must-Have und ein Must-Read.«
Heinz Schlinkert, nrwjazz.net

»Das Ergebnis liest sich so leicht und interessant, dass man die letzten Seiten langsamer blättert, um die Freude daran zu verlängern. Unaufgeregt und mit wenigen Worten führt dieser Text zielstrebig zum Kern von Sauers Kunst. […] Auch wer sich nur gelegentlich in Jazzkonzerte verirrt, kann an diesem glänzenden Porträt Vergnügen finden.«
Johannes Breckner, Darmstädter Echo


Ein halbes Jahrhundert ist vergangen seit den Anfängen der Deindustrialisierung in Deutschland.

Rainer Wieczorek öffnet in seiner Novelle Pirmasens seinem »Personal« – begleitet von der Künstlerin Serena Amrein – ein letztes Mal die Räume einer stillgelegten Schuhfabrik. Er lässt seine Leute die Atmosphäre jener Stadt aufnehmen, die einst die höchste Millionärsdichte der alten Bundesrepublik aufwies. Die Freiheitsträume dieser Zeit leben auf, wenn etwa die Pirmasenser Hein & Oss Kröher auf der Burg Waldeck internationale Liedermachertreffen organisieren, wenn im SWF-Popshop die Anti-Hits aus Deutschland erklingen, wenn in den USA Leute wie John Coltrane zur Jazz-Ikone werden.
Er lässt seine Figuren aber auch die Angst der Arbeitenden vor dem Verlust ihrer Existenzgrundlage spüren.
Das Ende einer Epoche wird wahrnehmbar.

Stimmen zum Buch

»Das Wunder ist, dass Wieczorek für diese raffinierte Konstruktion kaum mehr als hundert Seiten braucht. Als ausgefuchster Stilist setzt er jedes Wort mit Bedacht, und mit dieser äußersten Ökonomie schafft er zugleich eine staunenswerte Leichtigkeit des Erzählens.«
Johannes Breckner, Darmstädter Echo

Wieder handelt es sich um eine wendungsreich und doppelbödig erzählte Künstlernovelle, für die der Autor mittlerweile in der jüngsten deutschen Literatur als der Spezialist gilt. […] Es zeichnet Wieczoreks Kunst aus, dass er ein außer Mode geratenes Genre wie die Künstlernovelle nicht nur aufgreift und oberflächlich aktualisiert , sondern von der Schreibweise her erneuert.
Willi Huntemann, literaturkritik.de


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